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Aktuelle Ereignisse und Projekte

Schule trifft Wirtschaft

Am 22.11.17 fand auf Einladung der Jacob-Struve-Schule ein Treffen der hiesigen Wirtschaft mit den Fachleitungen der Schule, der Berufsorientierung, dem Arbeitsamt und der BiBeKu statt. Anbei der Artikel, der in der "Moin Holstein" veröffentlicht wurde.
(Artikel und Fotos: Th. Pahlke)

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Abschluss 2017

Alle Neuntklässler

Die Klase 10a mit Herrn Rahlf

Die Klasse 10b mit Frau Schliephake

Fotos: Hermann Mohrdieck

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Abschlussfahrt der 10a zum NDR

Der letzte Ausflug der Klasse 10a aus der Jacob-Struve-Schule führte die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Klassenlehrer Klaus Rahlf in die Fernsehstudios des NDR nach Hamburg Lockstedt. Nachdem in den Unterrichten über Kommunikation und Medien gesprochen wurde, hatten die Schüler jetzt die Gelegenheit, den Profis über die Schulter zu schauen.

  

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Zwei Schwerverletzte und mehrere Leichtverletzte-
Umfangreiche Erste-Hilfe-Übung in der Jacob-Struve-Schule 

Mehrere Schüler geraten an der Balustrade im ersten Stock in der Schule in einen Streit, der gewalttätig eskaliert. Dabei fallen zwei Schüler über die Brüstung auf den darunterliegenden Steinboden der Aula. Die Verursacherin will über das Treppenhaus am Haupteingang fliehen, stürzt aber im Bereich der Treppen. Drei ältere Schülerinnen streiten sich intensiv lautstark weiter, es kommt auch bei ihnen zu Verletzungen. Durch die Hilfeschreie und den Anblick der blutenden Verletzten ist ein Schüler, der die Vorgänge als erster wahrnimmt, sichtlich geschockt.

Dieses Szenario entwarf Lehrer Klaus Rahlf, der in der Schule den Wahlpflichtkurs „Vorbeugender und abwehrender Brandschutz“ leitet. Zusammen mit Nicole Kautz, die beim Deutschen Roten Kreuz im Kreisverband Steinburg in der Servicestelle Ehrenamt für den Sanitätsdienst – auch in den Schulen- zuständig ist, wurden die benötigten Darsteller und Hilfskräfte zusammengezogen. Sie konnte es erreichen, dass sieben Schüler und Schülerinnen des Sophie-Scholl-Gymnasiums (SSG) in Itzehoe die Verletzten darstellten und requirierte ehrenamtliches Sanitätspersonal einschließlich eines Mannschaftstransportwagens, zwei Rettungswagen und ein Ersteinsatz-Motorrad des DRK´s, die dann unter der Leitung von Tobias Moritz eingesetzt wurden.

Als Mitglied der Feuerwehr Horst konnte Klaus Rahlf fünf Angehörige der First Responder Gruppe der Wehr (Rettungshelfer, die alarmiert werden, wenn der zuständige Rettungswagen nicht in der gesetzlichen Hilfsfrist den Einsatzort erreichen kann) gewinnen, die ihre Zeit und Kenntnisse in die Übung mit einbrachten.

Lediglich die Schulleitung wurde eingeweiht, sodass es für die Lehrer, Schulsanitäter und Helfern des Brandschutzkurses mit ihrer Ersten Hilfe Ausbildung eine echte Herausforderung war, die beeindruckend geschminkten Verletzten zu versorgen. Blutlachen auf dem Boden, schreiende Verletzte und das an mehreren Stellen, ließ etwas Schlimmes vermuten. Nach der ersten Erkundung lief dann die kompetente Versorgung an: Lautsprecherdurchsage zur Anforderung des gesamten Schulsanitätsdienstes und Einsatz freier Lehrkräfte in der Aula,

Lehrer begutachteten die Verletzungen, der Notruf wurde abgesetzt, Verbandmaterial besorgt, Einweghandschuhe angezogen, Einweiser für die Rettungskräfte an der Straße postiert, neugierige Schüler wieder in die Klassen verwiesen, Tragen und Decken organisiert. Kurzum: Die Ersthelfer zeigten, was sie gelernt hatten.

hier zu sehen: die Verletztendarsteller aus dem Sophie-Scholl-Gymnasium Itzehoe

Zwischenzeitlich wurde per Durchsage die gesamte Schüler- und Lehrerschaft darüber informiert, dass es sich um eine Übung handelte. Der normale Unterricht war natürlich gestört, zumal die externen Hilfskräfte mit Blaulicht und Signalhorn lautstark die Jacob-Struve-Schule erreichten. Während der Schulbetrieb weiterlief, versorgten die Schulhelfer mit Hilfe der Feuerwehr- und DRK-Sanitätern professionell die Betroffenen, die nach Schwere ihrer Verletzungen gestaffelt, mit den Tragen für den Weitertransport in die Rettungswagen gebracht wurden. Nach ca. fünfzig Minuten ging eine Übung zu Ende, die allen Beteiligten beeindruckend gezeigt hatte, wie wichtig die Vorbereitung auf größere Ernstfälle ist. In der anschließenden Abschlussbesprechung kamen die Verletztendarsteller, Feuerwehr- und DRK-Beteiligte zu Wort, die bis auf kleinere Fehler, der Helfermannschaft der Jacob-Struve-Schule eine kompetente Handlungsweise bestätigten.

Am Ende konnten alle Helfer in der Mensa der Schule ein vorbereitetes, schmackhaftes Essen zu sich nehmen, bevor alle mit dem Dank der Schulvertreter wieder nach Hause entlassen wurden.

Klaus Rahlf

Lehrer Jacob-Struve-Schule, Sicherheitsbeauftragter und Kursleiter „Brandschutz“

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Brennballturnier der 5./6. Klassen

Nach spannendem Kampf konnte sich die Klasse 6a als Sieger des Turnieres durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch!

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Schülerin der 9. Klasse für ihr Engagement
in der Schule belohnt

Vivien Götze wurde wegen ihres hervorragenden Einsatzes für die Schule, im Verein und der Kirchengemeinde mit einer Einladung zur Kabinettsitzung der Landesregierung im Restaurant Himmel und Erde in Itzehoe belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

Vivien (links) unter anderem mit Bildungsministerin Frau Ernst (vorn Mitte) und Ministerpräsident a.D. P. H. Carstensen (rechts)

Projekt historische Häuser in Horst

alle Fotos: Hermann Mohrdieck

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Funken wie in der Feuerwehr – Schüler üben Einsatztechnik

Ende Januar konnte der Wahlpflichtkurs „Vorbeugender und abwehrender Brandschutz“ aus der Jacob-Struve-Schule in Horst mit ihrem Lehrer und ehemaligem Wehrführer der Stadt Kellinghusen, Klaus Rahlf, die digitalen Handfunksprechgeräte und die Wachenleitstelle der Feuerwehr Horst in der Elmshorner Straße nutzen. Nach intensiver Vorarbeit bezüglich Funktechnik, Gerätekunde, Rufnamenaufbau, Buchstabieralphabet und Funkdisziplin startete die Funkübung an der Wache. Aus der Leitstelle, mit den Horster Feuerwehrmännern Ingo Fröhlian, Marcel Blaffert und Tim Oliver Plöger besetzt, erhielten die sechs Trupps mit ihren Funkgeräten die einzelnen Aufgaben, die sie zu erfüllen hatten. Dabei entwickelte sich ein reger Funkverkehr, dessen Abwicklung und Disziplin beeindruckte. Komplizierte Buchstabieraufgaben waren ebenso dabei wie das Übermitteln von Feuerwehrdaten. In der anschließenden Abschlussbesprechung gab es überwiegend Lob für die gezeigten Leistungen. Für die Schüler der 9. und 10. Klassen war dies ein weiteres Highlight im Unterricht.

Nach dieser Funkübung werden die angehenden Brandschützer die Profis in der kooperativen Rettungsleitstelle und die Rettungswache in Elmshorn besuchen, um die Arbeit in einer nahezu papierlosen Funkzentrale mit ihrer speziellen Informationstechnik kennenzulernen. Die Leitstelle in Elmshorn ist die Notrufannahmestelle für über 500.000 Menschen aus den Kreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg.

Danach werden die Kursmitglieder die Arbeitsweise einer Berufsfeuerwehr kennenlernen, denn im Februar ist noch ein Besuch im Feuerwehrinformationszentrum (FIZ) und die Besichtigung einer Wache bei der BF Hamburg geplant, bevor nach den Osterferien die praktischen Übungen zur Brandbekämpfung mit der Feuerwehr Horst folgen. Dieser seit dreizehn Jahren bestehende jährliche Kurs erfreut sich gleichbleibender Beliebtheit, dessen Erfolg sich auch an der Zahl der in die freiwillige Feuerwehr eingetretenen Schüler zeigt.

Text: Klaus Rahlf

Fotos: Manuela Böttger

 

                   

Jacob-Struve-Schule bietet seit 26 Jahren Mofa-Kurse an

Seit über 26 Jahren wird an der Jacob-Struve-Schule eine Arbeitsgemeinschaft zur Erlangung der Mofa-Prüfbescheinigung durchgeführt. Dieser Kurs erfreut sich gleichbleibender Beliebtheit und ist meist mit 15 Schülerinnen und Schülern ausgebucht. Im Schuljahr werden zwei Kurse vom Leiter Klaus Rahlf abgehalten. Neben den theoretischen Inhalten steht auch immer eine intensive fahrpraktische Ausbildung auf dem Plan. Dazu bietet die Schule auf dem Schulhof eine

ausreichend große und markierte Verkehrsübungsfläche, auf der dann mit sechs schuleigenen Mofas gefahren werden kann. Um die Sicherheit mit den Maschinen zu gewinnen und sie richtig bedienen zu können, wird im ersten Teil der Praxis ein Geschicklichkeitsparcour absolviert, der von den Teilnehmern der achten bis zehnten Klassen (Ab 15 Jahren darf man mit dem Mofa fahren) einiges abverlangt; sei es gezieltes einhändig fahren, Slalomkurs, wenden auf engem Raum, fahren über eine Wippe, kontrollierte Vollbremsungen etc. Nach diesen Übungen folgt im zweiten Praxisteil der Verkehrsparcour, in dem die Schüler das verkehrsgerechte Verhalten unter Berücksichtigung der Verkehrszeichen erlernen. Die Jacob-Struve-Schule besitzt einen kompletten Satz der wichtigsten Zeichen, die, mit stabilen Füßen ausgestattet, auch heftigerem Wind standhalten. Es gibt für die Ausbildung kein schlechtes Wetter, nur schlechte Bekleidung. Auch darauf weist der Kursleiter, der selbst Motorrad fährt, immer wieder hin: Helm, Lederhandschuhe, festes Schuhwerk und entsprechende Kleidung gehören zur Standardausrüstung. Hand- und Kopfschutz stellt die Schule in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Bestehen die Teilnehmer am Ende dann neben der praktischen auch die theoretische Prüfung beim Ausbildungsleiter, dann erhalten sie die begehrte Ausbildungsbescheinigung, deren Vorlage beim TÜV zur abschließenden Prüfung die Voraussetzung ist. Die Jacob-Struve-Schule ist eine der wenigen Mofa-Ausbildungsschulen in Schleswig-Holstein. Hier kann ein solcher Kurs deutlich günstiger als in den Fahrschulen angeboten werden. Wenn im nächsten Jahr der langjährige Mofa-Kursleiter Klaus Rahlf die Schule verlässt, ist der Fortbestand des Kurses gesichert. Zwei Kollegen, Herr Jan Fister und Frau Koppo-Maaß, haben in einer Zusatzausbildung die Lizenz für die Mofaschulung erworben. So kann also das Lernen für die Verkehrswirklichkeit nahtlos weitergehen.

Text und Fotos: Klaus Rahlf Mofa-Kursleiter

Dezember 2016

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Klassenfahrt Bad Malente

Vom 10. bis zum 14.10. waren die Klassen 6a und 6c in der Jugendherberge in Bad Malente. Ziel der Unternehmung war die Stärkung der Klassengemeinschaft. Um dieses zu erreichen, wurden jeden Tag von einem Expertenteam sportliche Spiele durchgeführt. Dabei kam es auf Geschicklichkeit und Ausdauer an. Die Grundvoraussetzung für das Gelingen war bei jeder Übung der Gruppenzusammenhalt, ohne den keine Aufgabe hätte gelöst werden können.

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Klasse 10a besuchte das Konzentrationslager Neuengamme

Anfang Dezember besuchte die Klasse 10a der Jacob-Struve-Schule mit ihrem Lehrer Klaus Rahlf das Konzentrationslager Neuengamme. Nachdem die Zeit des Nationalsozialismus im Unterricht besprochen wurde, sah die Klasse im November während der Schulkinowoche den Film „Das Tagebuch der Anne Frank“. Hier ging es um ein Mädchen im Alter der Schüler, die als Jüdin in die Niederlande emigrierte und dort untertauchte, bis sie verraten wurde und in einem KZ starb. Insofern war der Besuch im KZ Neuengamme die Fortsetzung der begonnenen Thematik.

Modell des Lagers in Rekonstruktion

Neuengamme wurde 1938 errichtet, um dort in einer Ziegelei die Steine für den gigantischen Architekturwahn in der Stadt Hamburg zu realisieren. Viele Zigtausende Häftlinge, Frauen und Männer, wurden dort durch Arbeit zu Tode gebracht. Die schweren körperlichen Tätigkeiten draußen bei Wind und Wetter mit nur sehr unzureichender Bekleidung forderten täglich ihren Todestribut. Besonders tragisch ist das Schicksal von über 7000 Häftlingen, die im April/Mai kurz vor Kriegsende in Todesmärschen nach Lübeck und Travemünde getrieben wurden, um dort mit großen Schiffen abtransportiert zu werden. Aufgrund der Annahme, dass es sich um Truppentransporter handelte, wurden drei Schiffe von alliierten Flugzeugen bombardiert und versenkt. Nur wenige hundert Menschen überlebten an der Küste bei Neustadt. All dies war Gegenstand der dreistündigen Führung durch das große Gelände des KZs.

Durch den kompetenten Guide erfuhren die Schüler viel über das Schicksal der Insassen. Durchweg zeigten sie sich beeindruckt und bewegt von den Verhältnissen in diesem Lager, von dem es übrigens sehr viele in Deutschland gab. Das bei all diesen Quälereien, Erniedrigungen, Folter, unhygienischen Unterkünften und katastrophalen Lebensbedingungen der Lebenswille vieler Inhaftierten ungebrochen blieb, war eine der eindringlichsten Erfahrungen dieses Besuches. Der kalte Wind und der waagerechte Regen durch die stürmischen Windböen traten während des Aufenthaltes und Rundganges der Schüler in den Hintergrund angesichts des erlittenen Leids in diesem Konzentrationslager Neuengamme.

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Lesen macht stark 2016

Die Fünftklässler erhalten erhalten ihre Lesemappen.

Klassenfahrten Klassenstufe 6 (Okt. 2016)

 

Lauftag Oktober 2016